Akupunktur      Chiropraktik     prakt. Tierärztin
 
   
   
  Akupunktur

Das Wort „Akupunktur“ leitet sich von den lateinischen Worten „Acus“ = die Nadel und „pungere“= stechen ab.
Aus dem Wort „Akupunktur“ lässt sich das Wesentliche dieser Therapieform ableiten:
Es handelt sich um ein Einstechen von Nadeln in spezielle Punkte auf der Körperoberfläche mit dem Ziel Körperfunktionen zu regulieren, den harmonischen Energiefluss wieder herzustellen
und dadurch die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken.

Das chinesische Wort für Akupunktur „zhēn jiǔ“ ( 針灸 ) kann mit „Stechen und Brennen“ übersetzt werden und beschreibt die Methoden, die zur Behandlung von Akupunkturpunkten eingesetzt werden.
Hierunter fallen zum einen das Stechen mit Nadeln und zum anderen die erwärmende Therapie mit Moxakraut.
Bei Variationen der Akupunktur kommen zur Stimulation der Akupunkturpunkte z.B. auch Laser (=Laserakupunktur) oder Elektroden (=Elektroakupunktur) zum Einsatz.


Die Akupunktur stellt einen Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) dar, einer seit mehreren Jahrtausenden bestehenden Heilmethode, die ein in sich schlüssiges System bietet.
Die traditionelle chinesische Medizin setzt sich aus mehreren Teilgebieten zusammen:
  • Akupunktur, inklusive Moxibustion
  • Chin. Arzneimitteltherapie
  • Diätetik
  • Tuina
  • Bewegungslehre wie Tai Ji Quan und Qi Gong

Gesundheit wird in der TCM als ein Zustand definiert, in dem sich alle körperlichen und geistigen Funktionen in Harmonie befinden.
Dieser Zustand stellt ein dynamisches Gleichgewicht dar, das durch vielfältige äußere und innere Faktoren beeinflusst wird und sich deshalb in ständiger Veränderung und Anpassung befindet.
       
Yin und YangDie chinesische Monade verbildlicht ein solches dynamisches Gleichgewicht am Beispiel von YIN  und YANG.
Diese zwei gegensätzlichen Pole können nicht ohne einander existieren (es gibt kein oben ohne unten,…).
Außerdem befindet sich in jedem Pol immer ein Anteil des anderen (im größten YIN „keimt“ das YANG, gekennzeichnet durch den weißen Punkt im Schwarzen, und umgekehrt).


Wodurch entstehen Krankheiten?

In der TCM spricht man von einer Erkrankung, wenn das dynamische Gleichgewicht eines Individuums gestört wird.
Hierdurch kann in bestimmten Bereichen ein „Zuviel“, in anderen dagegen ein „Zuwenig“ entstehen.
Es wird nicht zwischen Körper, Geist und Gefühlen unterschieden, sondern das Individuum als Ganzes und in seiner Beziehung zur Umwelt betrachtet.


In der TCM werden folgende Faktoren als mögliche Krankheitsauslöser angesehen:
  • Äussere Krankheitsfaktoren:    
    - klimatische Faktoren
    - Luftverschmutzung, Heizungsluft, Klimaanlagen
  • Innere Krankheitsfaktoren:   
    - angeborene Konstitution
    - Emotionen
  • Sonstige Krankheitsfaktoren:   
    - Ernährung
    - Überanstrengung
    - Traumata


Bei welchen Erkrankungen kann man Akupunktur einsetzen?

Bei sehr vielen Erkrankungen stellt die Akupunktur eine sinnvolle und erfolgreiche Ergänzung der Schulmedizin dar.
Allerdings kann man mit Akupunktur nur gestörte Vorgänge behandeln und nichts „Zerstörtes“ wieder heilen.

Der Hauptaspekt der Akupunktur liegt hierbei einerseits im Erkennen und in der Regulation funktioneller Störungen – „bevor die Störung zur Krankheit wird“,
auf der anderen Seite aber auch in der Therapie chronischer, therapieresistenter Erkrankungen.

  • Präventiv - „bevor die Störung zur Krankheit wird“
    Dies ist durch das besondere System der Diagnostik in der TCM möglich, da so Störungen erkannt      werden können, bevor sie sich auf körperlicher Ebene als „Krankheit“  manifestieren können.
  • bei funktionellen Störungen des muskulären und knöchernen Bewegungsapparates ( z.B. Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Spondylosen, Bandscheibenvorfällen, unerklärlichen Lahmheiten, Arthrosen, Hüftdysplasie,…)
  • Atemwegserkrankungen
    (z.B. COPD, RAO, Asthma,…)
  • Magen- und / oder Darmerkrankungen
  • Haut- und Fellerkrankungen
  • Allergien
  • unterstützend bei Störungen des Stoffwechsels oder des Hormonsystems
    (z.B. bei Diabetis, Schilddrüsenerkrankungen, Fruchtbarkeitsstörungen,…)
  • Verhaltensauffälligkeiten
    ( wie Angst, Aggressivität, Unruhe)
  • postoperative Rehabilitation


Wie läuft eine Akupunkturbehandlung bei mir ab?


Vor der Akupunkturbehandlung muss eine Diagnose nach den Kriterien der chinesischen Medizin gestellt werden.
Diese erfolgt ausschließlich mit den 5 Sinnen des Therapeuten (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) und hat zum Ziel den Istzustand des Patienten zu beurteilen.
Als erstes betrachte  ich den Allgemeinzustand Ihres Tieres und sein Auftreten.
Wichtig sind für mich Informationen über das Temperaturempfinden, Schlafverhalten, die Futter- und Wasseraufnahme, den Kot- und Harnabsatz, das Sozialverhalten, die Schweißbildung, frühere Erkrankungen, familiäre Erkrankungen oder Schockerlebnisse.
Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Weiterhin ertaste ich diagnostische Punkte am Körper des Patienten, die ich auf Schmerzhaftigkeit, unterschiedliche Temperatur und ein verändertes Niveau untersuche .
Einen besonderen Stellenwert bei der Diagnosestellung haben die Zungen- und Pulsdiagnostik.
Hierzu untersuche ich die Zunge auf ihre Farbe, Form und die Art des Zungenbelags.
Der Puls wird an 12 unterschiedlichen Stellen ertastet, die je einem Hauptmeridian zugeordnet sind und es können über 30  verschiedene Qualitäten beurteilt werden.
Die gesammelten Informationen werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, das die aus dem Gleichgewicht geratenen Funktionen oder Anteile des Körpers erkennen lässt.
Dieses Gesamtbild bezieht sich auf den momentanen Zustand des Patienten und kann sich im Verlauf der Behandlung verändern, so dass vor jeder Akupunktursitzung der Patient vollständig nach TCM-Kriterien untersucht werden muss.
Aus der gestellten Diagnose ergibt sich über welche Akupunkturpunkte ich Einfluss auf die aus dem Gleichgewicht geratenen Funktionen nehmen kann.

Je nach Erkrankung und Alter des Patienten kommen unterschiedliche viele Nadeln zum Einsatz (zwischen 1 – 8). Diese verbleiben im Patienten bis sie sich von alleine lockern.
 Für die Akupunktur werden meist Einmal-Stahlnadeln mit einer Dicke von 0,15 bis 0,3 mm eingesetzt.
Diese sind besonders scharf angeschliffen und teilweise beschichtet, so dass sie sehr  gleitfähig sind.


Ist Akupunktur nicht schmerzhaft?

In der Regel wird der Einstich der Akupunkturnadeln von den Tieren nicht als sehr schmerzhaft empfunden. Sie reagieren deutlich weniger als auf Spritzen.
Häufig ist es während der Akupunkturbehandlung sogar zu beobachten, wie die Tiere sich entspannen und die Augen schließen oder den Kopf sinken lassen.
Bei sehr ängstlichen Tieren oder in sehr schmerzhaften Regionen arbeite ich mit einem Akupunkturlaser.


Bei welchen Tieren kann man Akupunktur anwenden?

Grundsätzlich kann man Akupunktur bei fast allen Lebewesen anwenden.
In meiner Praxis behandele ich hauptsächlich Pferde, Hunde, Katzen und Rinder.
Das Wort „Akupunktur“ leitet sich von den lateinischen Worten „Acus“ = die Nadel und „pungere“= stechen ab.
Aus dem Wort „Akupunktur“ lässt sich das Wesentliche dieser Therapieform ableiten:
Es handelt sich um ein Einstechen von Nadeln in spezielle Punkte auf der Körperoberfläche mit dem Ziel Körperfunktionen zu regulieren, den harmonischen Energiefluss wieder herzustellen
und dadurch die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken.

Das chinesische Wort für Akupunktur „zhēn jiǔ“ ( 針灸 ) kann mit „Stechen und Brennen“ übersetzt werden und beschreibt die Methoden, die zur Behandlung von Akupunkturpunkten eingesetzt werden.
Hierunter fallen zum einen das Stechen mit Nadeln und zum anderen die erwärmende Therapie mit Moxakraut.
Bei Variationen der Akupunktur kommen zur Stimulation der Akupunkturpunkte z.B. auch Laser (=Laserakupunktur) oder Elektroden (=Elektroakupunktur) zum Einsatz.


Die Akupunktur stellt einen Teilbereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) dar, einer seit mehreren Jahrtausenden bestehenden Heilmethode, die ein in sich schlüssiges System bietet.
Die traditionelle chinesische Medizin setzt sich aus mehreren Teilgebieten zusammen:
-    Akupunktur, inklusive Moxibustion
-    Chin. Arzneimitteltherapie
-    Diätetik
-    Tuina
-    Bewegungslehre wie Tai Ji Quan und Qi Gong

Gesundheit wird in der TCM als ein Zustand definiert, in dem sich alle körperlichen und geistigen Funktionen in Harmonie befinden.
Dieser Zustand stellt ein dynamisches Gleichgewicht dar, das durch vielfältige äußere und innere Faktoren beeinflusst wird und sich deshalb in ständiger Veränderung und Anpassung befindet.
        
  Die chinesische Monade verbildlicht ein solches dynamisches Gleichgewicht am Beispiel von YIN  und YANG.
Diese zwei gegensätzlichen Pole können nicht ohne einander existieren (es gibt kein oben ohne unten,…).
Außerdem befindet sich in jedem Pol immer ein Anteil des anderen (im größten YIN „keimt“ das YANG, gekennzeichnet durch den weißen Punkt im Schwarzen, und umgekehrt).







Wodurch entstehen Krankheiten?

In der TCM spricht man von einer Erkrankung, wenn das dynamische Gleichgewicht eines Individuums gestört wird.
Hierdurch kann in bestimmten Bereichen ein „Zuviel“, in anderen dagegen ein „Zuwenig“ entstehen.
Es wird nicht zwischen Körper, Geist und Gefühlen unterschieden, sondern das Individuum als Ganzes und in seiner Beziehung zur Umwelt betrachtet.


In der TCM werden folgende Faktoren als mögliche Krankheitsauslöser angesehen:
-    Äussere Krankheitsfaktoren:     klimatische Faktoren
Luftverschmutzung, Heizungsluft, Klimaanlagen
-    Innere Krankheitsfaktoren:    angeborene Konstitution
Emotionen
-    Sonstige Krankheitsfaktoren:    Ernährung
Überanstrengung
Traumata



Bei welchen Erkrankungen kann man Akupunktur einsetzen?

Bei sehr vielen Erkrankungen stellt die Akupunktur eine sinnvolle und erfolgreiche Ergänzung der Schulmedizin dar.
Allerdings kann man mit Akupunktur nur gestörte Vorgänge behandeln und nichts „Zerstörtes“ wieder heilen.

Der Hauptaspekt der Akupunktur liegt hierbei einerseits im Erkennen und in der Regulation funktioneller Störungen – „bevor die Störung zur Krankheit wird“,
auf der anderen Seite aber auch in der Therapie chronischer, therapieresistenter Erkrankungen.

• Präventiv - „bevor die Störung zur Krankheit wird“
Dies ist durch das besondere System der Diagnostik in der TCM möglich, da so Störungen erkannt      werden können, bevor sie sich auf körperlicher Ebene als „Krankheit“  manifestieren können.
• bei funktionellen Störungen des muskulären und knöchernen Bewegungsapparates
( z.B. Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Spondylosen, Bandscheibenvorfällen,   
  unerklärlichen Lahmheiten, Arthrosen, Hüftdysplasie,…)
• Atemwegserkrankungen
   (z.B. COPD, RAO, Asthma,…)
• Magen- und / oder Darmerkrankungen
• Haut- und Fellerkrankungen
• Allergien
• unterstützend bei Störungen des Stoffwechsels oder des Hormonsystems
   (z.B. bei Diabetis, Schilddrüsenerkrankungen, Fruchtbarkeitsstörungen,…)
• Verhaltensauffälligkeiten
   ( wie Angst, Aggressivität, Unruhe)
• postoperative Rehabilitation

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung bei mir ab?

Vor der Akupunkturbehandlung muss eine Diagnose nach den Kriterien der chinesischen Medizin gestellt werden.
Diese erfolgt ausschließlich mit den 5 Sinnen des Therapeuten (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) und hat zum Ziel den Istzustand des Patienten zu beurteilen.
Als erstes betrachte  ich den Allgemeinzustand Ihres Tieres und sein Auftreten.
Wichtig sind für mich Informationen über das Temperaturempfinden, Schlafverhalten, die Futter- und Wasseraufnahme, den Kot- und Harnabsatz, das Sozialverhalten, die Schweißbildung, frühere Erkrankungen, familiäre Erkrankungen oder Schockerlebnisse.
Hierbei bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Weiterhin ertaste ich diagnostische Punkte am Körper des Patienten, die ich auf Schmerzhaftigkeit, unterschiedliche Temperatur und ein verändertes Niveau untersuche .
Einen besonderen Stellenwert bei der Diagnosestellung haben die Zungen- und Pulsdiagnostik.
Hierzu untersuche ich die Zunge auf ihre Farbe, Form und die Art des Zungenbelags.
Der Puls wird an 12 unterschiedlichen Stellen ertastet, die je einem Hauptmeridian zugeordnet sind und es können über 30  verschiedene Qualitäten beurteilt werden.
Die gesammelten Informationen werden zu einem Gesamtbild zusammengefügt, das die aus dem Gleichgewicht geratenen Funktionen oder Anteile des Körpers erkennen lässt.
Dieses Gesamtbild bezieht sich auf den momentanen Zustand des Patienten und kann sich im Verlauf der Behandlung verändern, so dass vor jeder Akupunktursitzung der Patient vollständig nach TCM-Kriterien untersucht werden muss.
Aus der gestellten Diagnose ergibt sich über welche Akupunkturpunkte ich Einfluss auf die aus dem Gleichgewicht geratenen Funktionen nehmen kann.

Je nach Erkrankung und Alter des Patienten kommen unterschiedliche viele Nadeln zum Einsatz (zwischen 1 – 8). Diese verbleiben im Patienten bis sie sich von alleine lockern.
 Für die Akupunktur werden meist Einmal-Stahlnadeln mit einer Dicke von 0,15 bis 0,3 mm eingesetzt.
Diese sind besonders scharf angeschliffen und teilweise beschichtet, so dass sie sehr  gleitfähig sind.


Ist Akupunktur nicht schmerzhaft?

In der Regel wird der Einstich der Akupunkturnadeln von den Tieren nicht als sehr schmerzhaft empfunden. Sie reagieren deutlich weniger als auf Spritzen.
Häufig ist es während der Akupunkturbehandlung sogar zu beobachten, wie die Tiere sich entspannen und die Augen schließen oder den Kopf sinken lassen.
Bei sehr ängstlichen Tieren oder in sehr schmerzhaften Regionen arbeite ich mit einem Akupunkturlaser.


Bei welchen Tieren kann man Akupunktur anwenden?

Grundsätzlich kann man Akupunktur bei fast allen Lebewesen anwenden.
In meiner Praxis behandele ich hauptsächlich Pferde, Hunde, Katzen und Rinder.







weiter...
 
  © Berit Lambrecht | Impressum | webdesign by besteseite.com